Die Zauberschule ist ein 4tägiges Bildungsliverollenspiel und richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 12 -19 Jahren aus sozialen Brennpunkten. Die Teilnehmenden schlüpfen dabei in die Rolle von Schüler*innen einer fiktiven Schule für Zauberkunst. Im Rahmen ihrer Rollen nehmen sie an verschiedenen „Unterrichtsstunden“ teil, d.h. Workshops aus einem vielseitigen Spektrum von naturwissenschaftlichen Experimenten bis hin zu Naturkunde, Basteln von Requisiten oder dem Einüben von Kleinkunst-Performances mit Lichteffekten. Jenseits des fiktiven Schulalltags gibt es Wettbewerbe und gemeinsame Veranstaltungen sowie das gemeinsame Bestehen des ein oder anderen Abenteuers.

Durch Interaktivität und Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen handelt es sich um ein besonders motivierendes und anregendes Veranstaltungsformat, das verschiedene Möglichkeiten an Erfahrungsgewinn, Selbsterfahrung und Ausprobieren der eigenen Stärken und Grenzen bietet.

Förder- und Erlebnisschwerpunkte sind:

  • Training sozialer Kompetenzen durch kollaboratives Spiel, Förderung von Perspektivwechsel und Empathie
  • Stärkung von Zivilcourage, Meinungsbildung, Diversity und Toleranz
  • Niedrigschwelliges und praxisorientiertes Lernen von naturwissenschaftlichen Themen
  • Förderung des eigenen Künstlerischen Ausdrucks
  • Förderung von bildender Kunst und Kreativhandwerk
  • Partizipation, Peer-Teaching
  • Nachhaltige Lerneffekte

Pädagogische Konzepte: Im Rahmen des Projektes kommen neben spielpädagogischen Methoden auch Ansätze der Politische Bildung, aus MINT und Umweltpädagogik sowie Kunstdidaktik zum Einsatz. Zudem werden gezielt Übungen zum Teamtraining und aus der Theaterpädagogik genutzt.

Das Projekt wird gefördert von Aktion Mensch.