Soundexperimente aus der Höhle

Um auszuprobieren, wie man eine Erzählung mit Hilfe von Sound und Tongestaltung kreativ gestalten kann, haben wir uns einen kleinen Text als Basis genommen, um damit zu spielen:

Die Höhle

Wir betreten die Höhle. Die plötzliche Dunkelheit umfängt uns wie ein nasser Umhang – dicht und feucht. Wir hören unseren Atem an den Wänden widerhallen. Es wird kalt. Wir ziehen unseren Mantel dichter an den Körper.

Neben unserem rechten Ohr huscht etwas an uns vorbei durch die Dunkelheit. Wir erschaudern. Vor uns tropfen – noch fern aber schon wahrnehmbar – dicke Wassertropfen von Jahrtausendealten Stalaktiten auf kalten Stein.

Wir wagen uns tiefer in das unbekannte Dunkel. Unsere zaghaften Schritte werden hundertfach zu uns zurückgeworfen. Nicht laut, dafür umso deutlicher.

Fast gleiten wir auf einem glitschigen Stein aus und fangen uns so gerade noch an einer der Wände ab. Sie fühlt sich nass und kühl an. Etwas krabbelt über unsere Hand, unwillkürlich entfährt ein Laut des Ekels unserer Kehle.

Endlich scheint sich der Gang vor uns zu öffnen. Wir betreten eine große Halle. Wasser plätschert durch unzählige Ritzen in kleinen Bächlein überall in den Felsen. Da plötzlich Schritte direkt hinter uns, direkt gefolgt von fließendem Licht. Wir halten unsere Hände vor die Augen und stöhnen leise.

Dann durchbricht direkt neben uns eine Stimme die tropfend-feuchte Umgebung:

„Guten Morgen meine sehr verehrten Damen und Herren und herzlich willkommen zur heutigen Führung durch die Atta Höhle.“

Die Ergebnisse dieses Spielraums sind sehr unterschiedlich, aber auch sehr spannend geworden:

Versuch mit Live-Geräuschevertonung

Versuch einer Videoimprovisation:

Noch ein Versuch einer Videoimprovisation:

Versuch mit einer Soundbearbeitung:

Weiterer Versuch mit einer Soundbearbeitung (Wild Kids Edition):

Versuch einer digitalen Sprachsynthese:

Versuch mit einer Visualisierung in Gather Town: